Posted on 22 March 2010 by admin
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Mehr als sechs tausend Zuschauer verfolgten gespannt die Wettkämpfe der weltbesten Freerider auf dem beeindruckenden, steilen und 600 Meter hohem die Face des “Bec des Rosses”.
1. Ane Enderud
2. Jess McMillan
3. Julia Macuso
Der Event der Männer wurde aufgrund der schlechten Konditionen auf Dienstag verschoben.
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Als einer der renommiertesten Freeride Competitions weltweit feiert der “Xtreme” dieses Jahr seinen 15. Jahrestag. Als erstes starteten die weiblichen Sportlerinnen am “Bec des Rosses ». Im Anschluss an den Wettbewerb wurden die beiden Freeride Weltmeisterinnen 2010 gekrönt.
Aufgrund schlechter Sichtverhältnisse musste der Wettbewerb der Männer gestoppt werden, bevor die letzten sieben Rider das Face passieren konnten. Aus diesem Grund wird der Contest entsprechend der Wetterbedingungen für die Männer auf einen späteren Zeitpunkt in der kommenden Woche verschoben. Der letztmögliche Tag zur Durchführung des Wettbewerbes ist Sonntag, der 28. März.
Die Deutsche Snowboarderin Aline Bock zeigte während der gesamten Freeride World Tour 2010 konstant sehr gute Leistungen. Mit einem Sieg, zwei Zweitplatzierungen und einem dritten Platz steht sie an der Spitze in der Gesamtwertung der Freeride World Tour 2010 und erhielt somit den Weltmeistertitel in der Kategorie Snowboard. Die Norwegische Skifahrerin Ane Enderud zeigte eine beeindruckende Saison und erzielte mit jedem Tourstop immer größere Erfolge. Nachdem sie den ersten Event der Freeride World Tour aufgrund von Rückenproblemen absagen musste, gewann sie zwei der beiden darauf folgenden Wettbewerbe und wurde einmal Zweite. Mit diesem beständigen Ergebnis wurde sie am Samstag erneut Freeride Weltmeisterin in der Kategorie Ski und verteidigte damit ihren Titel vom letzten Jahr.
Die doppelte Olympia Siegerin Julia Mancuso kann auf eine beeindruckende erste Erfahrung bei einem Freeride Wettbewerb blicken. Sie wurde als schnellste Frau am Berg Dritte. Shannan Yates, Amerikanische Newcomerin der Freeride World Tour, gewann den Nissan Xtreme by Swatch de Verbier in der Kategorie Frauen Snowboard vor Aline Bock.
Die Weltrangliste der Frauen Freeride World Tour 2010 (die vollständige Rangliste findest du hier)
SKI WOMEN
1. Ane Enderud (NOR)
2. Jess McMillan (USA)
3. Jaclyn Paaso (USA)
SNOWBOARD WOMEN
1. Aline Bock (GER)
2. Susan Mol (USA)
3. Shannan Yates (USA)
Stellungnahmen der Riderinnen
Aline Bock (GER) – Freeride Weltmeisterin und Zweite beim Nissan Xtreme by Swatch (Snowboard)
“Wir hatten so viel Glück mit dem Wetter am Vormittag. Der Bec des Rosses hat uns mit Sonnenschein und unerwartet guten Schneebedingungen begrüsst. Mit der goldenen Startnummer beim Nissan Xtreme by Swatch in Verbier an den Start zu gehen und gleichzeitig zum letzten Event an der Spitze der Freeride World Tour zu stehen, hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Ich habe die Windlippe gewählt und es hat mir sehr viel Spass gemacht, über ein paar Felsen zu springen. Mein Run fühlte sich sehr flüssig an. Zweite bei einem solchen Event zu sein und dann auch noch vor den Augen meiner Eltern und besten Freunde Weltmeisterin zu werden, ist ein unglaublich tolles Gefühl.”
Julia Mancuso (USA) – Drittplatzierte beim Nissan Xtreme by Swatch (Ski)
“Im obeneren Teil war es sehr hart für mich, da ich zum ersten Mal in diesem Jahr einen solch technischen und steilen Hang gefahren bin und auf neuen Ski fuhr.. Ich folgte dem Rat von J.T. Holmes (Freeride World Tour Skifahrer), nicht vor einem Sprung anzuhalten und wurde so schnell, dass ich einige Hindernisse am Ende verpasste. Es gibt sehr viele Parallelen mit der Disziplin “Abfahrt.” Man braucht ein sehr gutes Selbstvertrauen und muss schnell und flüssig den Hang herunter kommen. Ich war hier, um Spass zu haben und habe eine neue Herausforderung gefunden. Ich bin sehr froh, dass ich ohne zu Fallen alles meistern konnte..”
Ane Enderud (NOR) – Freeride Weltmeisterin 2010 und Siegerin des Nissan Xtreme by Swatch (Ski)
“Ich bin super glücklich mit diesem Ergebnis. Vor allem nach dem enttäuschenden Saison Start, denn ich musste den Wettbewerb in Chamonix aufgrund von Rückenproblemen absagen. Ich kann es fast nicht glauben, dass ich die Führung habe! Ich war ein bisschen verloren und musste meine Linie wechseln, während ich auf dem Face unterwegs war. Ich habe dann den riesigen Felsen genommen, bin sehr weit gesprungen und gut gelandet, ohne dass ich es vorher so geplant hatte.”
Posted on 19 March 2010 by admin
Der 15. Austragung des Verbier Xtreme steht nichts mehr im Wege. Am 20. März eröffnen die Frauen den legendären Tourstopp.
Dem Highlight der Freeride Saison steht nichts mehr im Wege. Gute Schneeverhältnisse und eine Wettervorhersage wie aus dem Bilderbuch, lassen uns den Event mit Spannung erwarten. Um 10 Uhr morgens starten die Frauen zu ihren ersten Läufen. Mit dabei ist auch der Alpine Shooting Star Julia Mancuso, welche in mit JT Holmes in ihrem Heimatort Squaw Valley schon etliche Big Lines gefahren hat.
Die 700 Höhenmeter und massiven Cliff erlauben keine Patzer und nur die weltbesten Freerider haben den Cut für das Finale geschafft. Wir sind gespannt, wie sich Candide Thovex als Backcountry Freestyler im RICHTIG steilen Gelände schlagen wird.
Auf keinen Fall sollte man aber den Livestream auf freerideworldtour.com verpassen. Wir freuen uns schon.
Ranking bis jetzt:
Ski Herren
1.HENRIK WINDSTEDT (SWE)
2.CANDIDE THOVEX (FRA)
3.KAJ ZACKRISSON (SWE)
Snowboard Herren
1.XAVIER DE LE RUE (FRA)
2.MITCH TOELDERER(AUT)
3.DOUDS CHARLET (FRA)
Ski Damen
1.JACLYN PAASO (USA)
2.ANE ENDERUD (NOR)
3.JESS MC MILLAN(USA)
Snowboard Women
1.ALINE BOCK (GER)
2.SUSAN MOL (USA)
3.NATHALIE ZENKLUSEN (SUI)
Posted on 18 March 2010 by admin
Posted on 18 March 2010 by admin
Posted on 16 March 2010 by Daniel Baur
Das vierte Nendaz Freeride ist in den Geschichtsbüchern eingetragen und die Gewinner Ludo Lovey (SUI), Janette Hargin (SWE), Julien Falco (SUI), Vivian Aasen (NOR) freuen sich über das Ticket für den Verbier Xtreme.
Bei schönstem Wetter konnten am Sonntag die qualifizierten Fahrer den noch jungfräulichen Mont-Gond shredden. Die Schneebedingungen waren nach nahezu Ideal, was den Ridern die Möglichkeit für extreme Lines bot. Die Fahrer schenkten sich nichts und zeigten, dass es wir so einiges am Verbier Xtreme erwarten können.
Am Ende des Tages war es Ludo Lovey aus Sion, welcher den besten Run zeigte. Eine flüssige Line mit zwei grossen Cliffs, einem Double Cliff und einem enormen Frontflip über eine Spine, sicherten dem 28-jährigen den verdienten Sieg. Mit einem grossen Vorsprung auf den Franzosen Jérémy Prevost und den Schweden Lindberg Wille, darf sich Ludo nun über das Ticket an die FWT freuen.
Ludo Lovey:
Ich hatte heute einen der besten Runs meines Lebens und es war einer der schönsten Tage in meiner Karriere. Es waren unglaubliche Verhältnisse und ich konnte das Maximum aus meinen Lauf herausholen. Ein Traum ist wahr geworden: Ich habe ein Wild Card für das Verbier Xtreme erhalten. Ein grosses Dankeschön geht an die Organisatoren dieses tollen Events.
Julie Falco :
In diesem Jahr hab ich entschieden keine anderen Stopps der Qualifikationsserie zu fahren und bin daher überglücklich, dass ich mich in diesem Event für das Verbier Xtreme qualifizieren konnte. Ich bin sehr froh gewonnen zu haben, denn ich bin schon zwei mal in diesem Jahr auf dem unglücklichen vierten Platz gelandet. Mont-Gond ist der ideale Berg für meinen Fahrstil. Jetzt konzentriere ich mich aber auf den Bec des Rosses.
Mehr Infos gibt es unter Nendaz Freeride
Nendaz Freeride 2010
(Für Fullscreen auf “FS” clicken)
Posted on 15 March 2010 by admin
Im Gegensatz zu Slopestyle-Contests sind solche im Pulver recht spärlich gesäht. Der Kick the Vik Freeride Contest versucht diese Lücke zu füllen. Die dritte Auflage dieses Events war bereits nach nur drei Tagen ausgebucht. Dies zeugt davon, dass ein grosses Interesse an solchen Contests vorhanden ist. Nicht nur hierzulande, denn nebst einheimischen Powderjunkies konnten sich auch Österreicher, Franzosen und Norweger einen der lukrativen Startplätze ergattern. Das international gut durchmsichte Teilnehmerfeld traf sich dann am 12. März auf dem Oberalppass, um gemeinsam einige der umliegenden Gebirgsflanken zu durchpflügen.
Photos: by Stefan Schlumpf
Beim Kick the Vik geht es aber nicht in erster Linie darum, sich mit anderen Freeridern zu messen. Vielmehr steht der Spass am Berg, die gute Stimmung untereinander aber auch ein ökologischer Grundgedanke im Zentrum. Die Aufstiege erfolgen nämlich allesamt zu Fuss und selbstverständlich werden auch Zigarettenstummel nicht weggeworfen, sondern eingepackt. Ob auch das Unterlassen des Duschens aus ökologischen Wasserspargründen geschah sein nun einmal dahingestellt, jedenfalls wurden die drei Tage auf dem Berg zu einem Festspiel der Körpergerüche…
In zweiter Linie gehts dann aber um sie selbst: Um die Linie. Um diejenige nämlich, welche man vom Gipfel ins Tal in den Schnee zeichnete, zwischenzeitig durch Felsen unterbrach oder gekonnt durch Couloirs lenkte. Am ersten Tag wurde die Ostflanke des Rossbodenstockes zum Spielplatz des kreativen Zeichnunsterrichtes. Nach intensivem Studium der eigenen Abfahrtslinie droppte einer nach dem anderen in den Hang, gefilmt von Kameramännern und scharf beobachtet von den anderen Fahrern. Die günstige Lawinensituation, das perfekte Wetter und die obligatorische Sicherheitsausrüstung erlaubten ein Befahren von praktisch allen möglichen Linien.
Den Berg umgeackert, das Adrenalin ausgeschüttet und mit Bildern im Kasten trat die illustre Gesellschaft dann den Weg zur » Maighels-SAC-Hütte an, welche während dieser Tage als Basecamp beschlagnahmt wurde. Bestens verpflegt warfen sich alle recht bald auf die Pritschen, denn nach einigen miesen Stunden Schlaf mit Schnarchbegleitung galt es in aller Herrgottsfrühe einen weiteren Berg zu erklimmen.
Dass ein Berg von unten nicht gleich aussieht wie von oben zeigte sich dann am Piz Purtgera. Trotz Feldstecher und Digitalkamera fanden nur wenige den Einstieg in das grosse Schneefeld in der Hangmitte. Fabian Lentsch, der Vorjahressieger, schaffte dieses Kunststück zwar, stürzte dann aber spektakulär im unteren Teil. Andere Fahrer taten dies ebenfalls, manche verloren so unglücklich den Ski, dass dieser den Rest des Hanges im Alleingang bewältigte und dadurch zu Einbeinschwüngen zwang.
Übermotivierte zogen anschliessend gleich den nächsten Hang hoch, während andere und insbesondere das Kamerateam direkt zurück zum Basecamp zog, wo es die Linien fürs Riders-Voting vorzubereiten galt. Nach einem weiteren leckeren Nachtessen war es dann soweit und die Grossleinwand zeigte, was in den letzten beiden Tagen alles abging. Cliffs, Sprays, Couloirs, Stürze, Sackgassen, Straighlines. Stimmzettel wurden ausgefüllt und in die Urne gelegt. Am nächsten Morgen wurde folgendes verkündet:
1. Rang: Michael Jurt
2. Rang: Alexander Christensen
3. Rang: Armin Beeli
4. Rang: Marco Tribelhorn
5. Rang: Michael Trojer
Gewinnerin Damen: Linda Camathias.
Doch der Contest ist noch nicht abgeschlossen! Die Videos aller Fahrer werden ende Woche auf » World Wide Mountain hochgeladen, wo auch ein Public Voting für die beste Linie stattfinden wird.
Und für alle die nächstes Jahr auch auch dabei sein wollen: seid schnell. Denn vielleicht ist der Event schneller ausgebucht als das letzte U2 Konzert im Hallenstation (da hat’s glaub ich 12 Minuten gedauert).
Posted on 12 March 2010 by admin
Posted on 12 March 2010 by admin